Springe zum Inhalt

Reisebericht – Städtereise Amsterdam – Tag 3

 

Ach wie herrlich! Es lag noch ein ganzer Tag vor uns, um Amsterdam sowie den Strand von Zandvoort zu erkunden. Kommt mit

Ich freue mich euch die Bilder unseres letzten Tages zu zeigen. Auf unserem Programm stand: Pancakes bei HAPPY PIG, Bilder vom Damrak, Zugfahrt nach Zandvoort aan Zee, Strandbilder von Zandvoort, Ubuntu Strandbar, Grachtenfahrt am Abend.

Reisebericht - Städtereise Amsterdam - Tag 3

Wir begannen unseren letzten Tag in Amsterdam mit einem Besuch bei HAPPY PIG. Dies ist ein Pancakehaus und das Töchterlein wollte unbedingt zum Frühstück deren Pancakes testen. So sind wir also dort angestanden und haben, um ehrlich zu sein, sehr ungeduldig auf den bestellten Pancake "nach Art des Hauses" gewartet.

Wir anderen drei hatten nämlich ebenfalls noch nicht gefrühstückt und waren auch hungrig!! Nur wollte von uns keiner Pancakes. Erst nachdem wir bestellt hatten, wurde uns gesagt, dass es 20 Minuten dauern wird. Nee, oder? Für einen Pfannkuchen?

Dann merkten wir, dass die Leute die bereits an den Tischen saßen, auch auf ihre Bestellung warteten. Auch deren Pancakes mussten noch gemacht werden. Hätten wir das vorher gewusst, dann hätten wir sicher nicht bestellt. Aber tapfer, wie wir waren, haben wir eben brav gewartet 😉 .

Man bekommt bei HAPPY PIG Pancakes mit süßen und salzigen Füllungen. Es gibt Waffeln, Eis, Milchshakes sowie verschiedene Kaffee- und Teespezialitäten.

Falls ihr dort essen wollt, dann wisst ihr jetzt, dass es nicht wie an einem Crêpestand zugeht. Kurz anstellen, bestellen, Crêpe in die Hand und fertig. Das funktioniert eben nur, wenn vor einem keiner da ist.

Der Pancake nach Art des Hauses bestand aus einem gerollten Pfannkuchen mit Erdbeeren, Vanilleeis und Sahne. Dieses Teil hat dann 10,50 Euro gekostet. Für einen Pfannkuchen fanden wir das jetzt nicht gerade wenig.

Ganz ehrlich, hätten wir alle vier solche Pancakes gewollt, dann wären 42 Euro in HAPPY PIG's Kasse gelandet. Das wären sie uns sicher nicht wert gewesen. Spätestens da wird jedem klar, warum das pig so happy ist 😉 . Einer geht ja gerade noch. Der hat auch durchaus geschmeckt, aber viel falsch machen kann man da eben auch nicht.

Gemütlich frühstücken hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Mit Joghurt und Obst, frischen Brötchen, Rührei und Cappuccino. Aber alle netten Cafés in der Umgebung waren gnadenlos besetzt. Am Schluss endeten wir bei Coffee to go und Hörnchen. Dieses Traumfrühstück haben wir schlussendlich auf der Bank am Wasser vor unserer Wohnung verspeist 😉 .

Leben ist das was passiert, während du andere Pläne machst.

Einigermaßen gesättigt sind wir dann Richtung Bahnhof Amsterdam Centraal geschlendert. Auf unserem Weg dorthin kamen wir mal wieder am Dam vorbei. Aber dieses Mal habe ich auch ein paar Fotos gemacht.

Dieser zentrale Hauptplatz liegt im Mittelpunkt von Amsterdam und ist der bekannteste Stadtplatz der Niederlande. Im Zentrum des mittelalterlichen Stadtkerns ist er der Standort einiger Bauwerke mit nationaler Bedeutung.

Hier befindet sich sehr dominant der Königliche Palast, in dem die Königliche Familie von Holland früher gelebt hat. Heute kann man den Palast auf eigene Faust oder mit einer Führung besichtigen.

Daneben steht die Nieuwe Kerk als wichtigste Kirche von Amsterdam. Hier finden die Einsegnungen neuer Könige und Königinnen sowie die Hochzeiten der Königsfamilie statt.

Auf dem Damplatz findet man auch das Wachsfigurenkabinett "Madame Tussauds," das 5-Sterne Hotel Krasnapolsky sowie die größte Filiale der Warenhauskette De Bijenkorf.

Der Damplatz hat zwei abgehende Boulevards. Nach Süden zum Münzplatz führt der Rokin. Nach Norden zum Hauptbahnhof verläuft der Damrak, welchen wir dann nahmen.

Am Bahnhof angekommen, haben wir an einem der Automaten unsere Fahrkarten nach Zandvoort aan Zee gelöst. Die Zugfahrt kostet pro Person für die Hin-und Rückfahrt 12 Euro. Der Zug fährt alle 30 Minuten und benötigt auch 30 Minuten Fahrzeit.

Das ist das hübsche Bahnhofsgebäude in Zandvoort. Dort angekommen braucht es nur einen kleinen Fußmarsch, um Sand unter den Füßen zu spüren.

Man kann direkt hinunter zum Strand oder oberhalb auf dem Weg entlang laufen. Wir entschieden uns für den oberen Weg, um erst mal alles zu überblicken.

Unbeschreiblich - gerade noch mitten im Trubel von Amsterdam und 30 Minuten später das Strandfeeling pur!

Herrlich dieser lange Strand von Zandvoort und das Wetter meinte es auch ganz besonders gut mit uns.

Wir liefen bis zu diesem Schild und nahmen den Weg hinunter zum Strand.

Unser Ziel war die Ubuntu Strandbar. Diesen Tipp bekamen wir von einer lieben Verkäuferin in Amsterdam. Dies ist der richtige Zugang, um dorthin zu gelangen.

Es erwarteten uns keine Menschenmassen am Strand. Durch die Weitläufigkeit verteilten sich die Strandbesucher ganz angenehm. Die Ubuntu Strandbar liegt linker Hand.

Kaum abgebogen waren wir auch schon da. Beim Eintreten empfing uns ein herrliches Farbenspiel. Natur pur in den schönsten Farben des Meeres.

Überall grüne Planzen, gemütliche Sitzecken, gehäkelte Kissen, derbes Holz und schöne Kerzen. Ein sehr stimmiges, beruhigendes Konzept an Farben, Formen und Materialien - seufz.

Kleine Feuerstellen brennen an manchen Holztischen. Zu gerne hätte ich noch den Abend dort verbracht, denn bei Sonnenuntergang und danach wird die Stimmung dort sicher noch zauberhafter sein.

Wir setzten uns nach draußen, wo chillige Café del Mar Musik lief, genossen die Sonne und selbst gemachten Eistee.

Dazu gab es das hier: Dickes Bauernbrot belegt mit Salat, Ziegenkäse, Nüssen, Birnen und Avocado.

Sowie ebenfalls eine dicke Brotscheibe mit Rinderfilet, Parmesan, Champignons und roten Zwiebeln. Die hausgemachten Pommes gehörten - na zu was wohl? Ja genau, zu den Burgern 🙂 .

Zum Abschluss gönnten wir uns einen Cappuccino, welcher in wunderschönen Bechern mit Milchschaumzeichnungen in Perfektion daher kam. Latte-Art nennt man diese Kunst einen Cappuccino zu verzieren.

Da komme ich regelrecht ins Schwärmen, wenn ich sowas hübsches sehe. Fast zu schade zum Trinken.

Anschließend liefen wir den langen Strand entlang, genossen den Wind, die Sonne, das Rauschen des Meeres und das Kreischen der Möwen.

Wir atmeten die salzige Luft ein und sammelten Muscheln. Genauer gesagt, ich sammelte Muscheln 😉 . Auch so eine Leidenschaft von mir. Ich könnte stundenlang am Wassersaum entlang laufen und Muscheln einsammeln.

Und, ich war beeindruckt, denn in Zandvoort liegen besonders schöne Muscheln. Mit tollen Streifenmustern und jede Menge dieser ganz wunderbaren, dunkelbraunen Exemplare.

Sind die nicht traumhaft schön, meine kleinen Mitbringsel? Mit diesen Erinnerungsstücken an einen schönen Tag am Strand von Zandvoort fuhren wir zurück nach Amsterdam.

Am Amsterdam Centraal Bahnhof angelangt, machten wir als Abschluss für diesen letzten Tag, eine abendliche Grachtenfahrt. Soweit ich mich erinnere, haben wir pro Person 16 Euro bezahlt.

Bei Beginn der Fahrt ging gerade die Sonne unter.

Dies ist der Blick zurück auf den Centraal Bahnhof.

Obwohl es noch recht hell war, waren die Brücken bereits beleuchtet.

Man konnte förmlich zuschauen, wie es dunkler wurde und die Lichter in den Vordergrund rückten.

Vom Wasser aus betrachtet, sieht einfach alles noch mal ganz anders aus.

Die Bootstour dauerte eine Stunde. Dies war bereits die Einfahrt zurück in den Hafen. Geradeaus liegt der Centraal Bahnhof. Auf der linken Seite hell erleuchtet das ehemalige Schifffahrtshaus. Heute befindet sich dort das Grand Hotel Amrath Amsterdam. Auf der rechten Seite das Sea Palace Restaurant.

Das Sea Palace ist ein schwimmendes Chinarestaurant, welches einem bei abendlicher Beleuchtung sofort ins Auge sticht.

Zum Ende der Fahrt noch der beleuchtete Amsterdam Centraal Bahnhof bei Nacht.

Damit ging der letzte Tag unserer dreitägigen Reise nach Amsterdam zu Ende. Aber, wir werden diese tolle Stadt definitiv wieder besuchen. Denn, wenn ich unsere Bilder betrachte, bekomme ich direkt Lust wieder dort zu sein. Schließlich gibt es auch noch Vieles dort zu entdecken.

Dag en tot ziens - Amsterdam!

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.