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The Lost Gardens of Heligan in Südengland

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Die schlafende Mud Maid war der Anreiz für unseren Ausflug zu The Lost Gardens of Heligan...

The Lost Gardens of Heligan in Südengland ist einer der bekanntesten Gärten in Cornwall und wir haben uns dorthin aufgemacht um dieses Paradies zu erkunden. Heute möchte ich euch durch meine Bilder einen kleinen Einblick in diese mystische und romantische Welt geben.

Der Garten liegt in der Nähe von St. Austell und Mevagissey in Cornwall und wir erlebten schon auf der Hinfahrt mal wieder etwas für uns Aufregendes und auch Lustiges. Unser Navi war auf den kürzesten Weg eingestellt und das war schlecht. Dadurch wurden wir querfeldein geschickt wo der Weg immer enger wurde.

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Hier ist der Fahrweg noch normal, zwar auch schon beengt aber durchaus ausreichend für zwei geschwindigkeitsangepasste Fahrzeuge.

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Dann wurde es aber enger und man kann erkennen, dass auch hier nur noch ein Fahrzeug fahren kann.

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Und diesen Zustand muss man sich jetzt noch vorstellen ohne Grün und nur Erde in der gleichen Höhe wie die Hecken. Leider habe ich vor lauter Schreck kein Bild gemacht. Es stand da sogar ein Schild mit der Aufschrift "Not suitable for wide vehicles" und es wurde richtig eng. Ich bekam die Panik und sagte meinem Schatz er solle doch anhalten und ich würde aussteigen und weiter vorne mal um die Ecke schauen wie es da weitergeht.

Von wegen aussteigen!

Meine Tochter lachte sich schlapp und sagte: "Wie du schaust mal um die Ecke? Du bekommst ja nicht mal die Türe auf." Und Tatsache so war es. Nicht mal ein Spalt wäre zu öffnen gewesen. Das fand ich dann nicht mehr so lustig. Was, wenn uns jemand entgegenkommt? Meine Überlegung dass wir bei einem Brand nicht aussteigen könnten, lies mich nicht gerade vor Entzücken "Hurra" rufen. Dazu die Navianzeige 2,5 km geradeaus.

Na Bravo - rückwärts fahren? No way, also Augen zu und durch.

Endlich wieder auf dem Hauptweg angekommen war es nur noch ein kurzes Stück bis zu The Lost Gardens. Als wir dort aus dem Auto stiegen und die angespannte Situation vorüber war, lachten wir uns krumm. Die linke Fahrzeugseite sah aus als kämen wir von einer Safari zurück, denn sie war schlammbedeckt von oben bis unten. Die rechte Seite war aber astrein. Was sagte uns das? Der Fahrer hat sich selbst geschützt und uns an die Wand gedrückt. Hah!

Also Kavalier geht anders...

Dazu noch meine Tochter die grinste und sagte: "Halt mal an, ich steig kurz aus und schau nach - genau!! Wir lachten Tränen.

Am Eingang erhielten wir einen Plan des Gartens und verschafften uns erst mal einen Überblick. Dann gings los. The Lost Gardens ist eine wunderschöne Gartenanlage mit verschiedenen Themen. Da gibt es einen großen Landschaftspark, den Ziergarten, den Nutzgarten, den Dschungel und das verlorenen Tal.

Was mich aber am meisten fasziniert und auch hierher gelockt hat, war...

Die Mud Maid

Sie ist eine mit Pflanzen bewachsene Erdskulptur und einfach nur wunderschön. Sie liegt kurz hinter dem Eingang am Woodland Walk unter den Bäumen. Ein wunderbar mystischer Ort.

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Ich muss sie euch einfach nochmal zeigen...I'm in love.

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Dieses Schild steht davor...

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Dazu ihre Entstehungsgeschichte...lassen wir sie schlafen.

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Ist der Koboldkopf nicht auch entzückend mit seinen Blumenhaaren?

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Nach dem Woodland Walk kommt die Schafweide.

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Dort stehen Schäferwagen auf riesigen Weiden und die Schafe dösen im Schatten darunter.

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Anschließend gelangt man in den Dschungel wo subtropische und alte Planzen wuchern.

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Riesenbaumfarne, Rhabarberpflanzen und Palmen lassen einen vergessen, dass man in England ist.

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Die Wege führen über Holzbrücken durch exotische Pflanzen.

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Wunderschön und riesengroß.

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Welcome to the Jungle.

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Ein Riesenbaumfarn überspannt eine Brücke.

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Urwald pur...Hier im Dschungel wollten wir eigentlich über die Burma Rope Bridge laufen. Das ist eine Seilhängebrücke. Leider war die Schlange an Hängebrückenfans endlos lang und wir haben darauf verzichtet. Daher gibt es auch kein Bild.

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Dann kam im Anschluss der Hausbauernhof und dort ein Shire Horse.

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Ein Hochlandrind mit seinem Kälbchen.

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Der Eingang zum Sundial Garden. Eine kleine Oase der Ruhe.

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Hier stehen schön verschnörkelte Bänke zum Ausruhen.

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Der Brunnen im Seerosenteich.

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Der Blick durch eine geschwungene Hecke Richtung Mevagissey.

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Weiter ging es an uralten und sehr großen Rhododendronbäumen vorbei, die stellenweise quer über den Weg wuchsen.

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Auf diesem Schild steht, was ich wohl besser bei den Rhododendronbäumen gemacht hätte. Ich las ganz intensiv den Lageplan, bis ich plötzlich von einem lauten KLONG davon abgehalten wurde. Da war ich doch tatsächlich mit der Stirn voll gegen einen solchen, über den Weg hängenden Riesenast geknallt. Ich dachte mein Kiefer sei ausgerenkt und mein Schädel brummte. Meine Begleiter (Mann und Tochter) lachten Tränen. Ist doch schön, wenn man bedauert wird. 😉

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Also meinen Schädel haben die aber locker weggesteckt. 😮

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Richtige Rhododendronwälder sind das dort.

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Dieses lustige Exemplar steht im Kitchen Garden.

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Knackige Äpfel hängen hier an Spalieren.

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Wunderschönes Gebäude - Head Gardener's Office, das Gärtnerbüro.

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So sieht es im Inneren aus.

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Dies ist der bezaubernde Eingang zum Teichgarten mit Teehaus.

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Herrliche, kleine Gartenanlage.

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Und die dortige Brunnenfigur.

Dies war mein Einblick für euch in The Lost Gardens of Heligan. Eine einzigartige und bezaubernde Welt die mit viel Liebe und Arbeit gepflegt und erhalten wird.

Der Eintritt kostet dort pro Erwachsener ca. 15 Euro.

Mit einem Klick auf das erste Bild geht die Lightbox auf und ihr könnt mit jeweils einem weiteren Klick auf die Pfeile alle Bilder in groß anschauen.

Alles Liebe

Eure Biene

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