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Hühnerfrikassee mit Karotten und Erbsen

 

Mal wieder ein leckeres Hühnerfrikassee mit Karotten und Erbsen zubereiten

Hühnerfrikassee mit Karotten und Erbsen ist ja schlichtweg ein Klassiker. Darüber freut sich jeder in unserer Familie. Allerdings koche ich es meist in der kühleren Jahreszeit. Die Kälte, welche mich zu Anfang der Woche wirklich schockiert hat, (mir fehlte die Sonne in diesen Tagen so schrecklich, ich mag gar nicht daran denken, wenn der Herbst richtig Einzug hält) hat mich dazu bewegt, mein Rezept herauszukramen.

Ich bin so unendlich froh darüber, dass die Temperaturen wieder angestiegen sind und wünsche mir noch unendlich viele Sommertage zum Genießen und Sonne tanken.

Heute veröffentliche ich das Rezept für mein Hühnerfrikassee mit Karotten und Erbsen, damit ihr es spontan nachkochen könnt, egal ob an warmen oder kühlen Tagen. Einfach so, wie es euch beliebt.

Als Beilage gibt es bei uns ganz klassisch Reis dazu. Für das Hühnerfrikassee verwende ich stets Hähnchenkeulen, da das Fleisch sehr saftig und dadurch perfekt für ein solches Gericht geeignet ist. Außerdem nehme ich einen Siko, um die Kochzeit zu beschleunigen.

Hühnerfrikassee mit Karotten und Erbsen

Für vier Portionen

Zutaten:
Zutaten für die Soßengrundlage:

6 Hähnchenkeulen
3 Hühnerbrühwürfel
10 Pfefferkörner
3 Wacholderbeeren
2 Nelken
1 Lorbeerblatt
1 große Zwiebel
200 g Karotten
100 g Petersilienwurzel
1/2 Stange Lauch
1 Liter Wasser

Zutaten für die Einlage:

250 g Karotten
200 g Champignons
2 Hand Tiefkühl Erbsen

Zutaten für die Mehlschwitze:

50 g Butter
50 g Reisvollkornmehl
1/2 TL Salz
1/2 TL Muskat
schwarzer Pfeffer gemahlen
100 ml Sahne
2­ Eigelb
2 EL Zitronensaft
wer mag etwas Petersilie zum Bestreuen des fertigen Frikassees

Beilage:

400 g Basmatireis

Zubereitung der Hühnerbrühe samt den Keulen:

Zuerst werden die Hähnchenkeulen gut abgewaschen und in den Siko gelegt. Darüber gibt man die halbierte Zwiebel (mit der Schale — abgewaschen und Strunk entfernt), das geputzte und grob gewürfelte Gemüse (Karotten, Petersilienwurzel und Lauch), die Pfefferkörner, die Wacholderbeeren, die Nelken und das Lorbeerblatt. Dann gießt man das Wasser an und gibt die Hühnerbrühwürfel (in kleinen Stücken) dazu. Dies ist genau dasselbe Rezept, wie das von meiner Hühnersuppe.

Der Kochvorgang:

Nun wird der Deckel verschlossen und das Ganze geköchelt, bis der zweite Ring des Kochanzeigers sichtbar wird. Sobald sich der Kochanzeiger hebt, reduziert man die Temperatur, damit der Siko nicht zu stark zischt. Hat der Kochanzeiger die Stufe zwei erreicht, hält man ihn dort und lässt alles 35 Minuten köcheln.

Während dem Kochvorgang:

In der Zwischenzeit würfelt man die Karotten klein, putzt und viertelt die Champignons und hackt die Petersilie (wer welche mag). Außerdem kocht man den Basmatireis.

Es hebt den Geschmack des Frikassees, wenn man die Champignons in Butter leicht anbrät und später zum Frikassee gibt.

Nach der Kochzeit von 35 Minuten zieht man den Siko vom Herd und lässt ihn abkühlen. Hat der Kochanzeiger sich in den Topfdeckel zurück gesenkt, kann man den Deckel öffnen.

Abgießen und die Brühe auffangen:

Anschließend gießt man die Hühnerkeulen, samt der kompletten Suppenzutaten, über ein Sieb in eine Schüssel. Die Brühe muss komplett aufgefangen werden. Das Gemüse wird nicht weiter benötigt, da es sehr weichgekocht ist. Ich esse es jedoch immer, während dem Kochen.

Die Karotten und Erbsen garen:

Die aufgefangene Brühe gibt man zurück in den Siko, erhitzt sie erneut und köchelt darin die Karotten für 5 Minuten. Danach gibt man die TK Erbsen dazu und lässt diese weitere 3 Minuten mitköcheln. Nun gießt man das Gemüse erneut über einem Sieb ab und fängt die Brühe auf.

Das Fleisch ablösen:

Die Haut der Keulen wird nicht verwendet und daher entfernt. Danach löst man das Fleisch vom Knochen und stellt es, in mundgerechte Stücke geteilt, beiseite.

Mehlschwitze für die Soße:

Dann erhitzt man die Butter im Siko, zieht den Topf von der Platte, rührt das Mehl mit dem Schneebesen ein, stellt den Topf wieder zurück auf die Platte und lässt die Mehlbutter unter Rühren kurz anschwitzen. Mit der aufgefangenen Brühe (weniger als 1 Liter mit Wasser auffüllen) wird nach und nach abgelöscht. Darauf achten, dass sich das Mehl nicht am Boden festsetzt und dabei immer gut rühren.

Sobald die Soße andickt, gibt man die Gewürze und die Champignons dazu und lässt alles weitere 5 Minuten einköcheln.

Man verrührt in der Zwischenzeit die Sahne mit den Eigelben und rührt sie unter die Soße, welche nun nicht mehr gekocht werden sollte. Zum Abschmecken gibt man den Zitronensaft dazu.

Erst ganz zuletzt gibt man das Fleisch in den Topf, damit es beim Rühren nicht zerfleddert.

Hühnerfrikassee mit Karotten und Erbsen

Endlich ist es so weit. Nur noch das Hühnerfrikassee  auf dem Reis anrichten und genießen.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Biene

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